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Karota 25: Feedback
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Autor:  DaasEuGen [ 10. Nov 2014, 18:02 ]
Betreff des Beitrags:  Karota 25: Feedback

Wie üblich würden wir gerne von euch hören, um zukünftige Karotas besser zu gestalten. Was war gut, was war schlecht, was hätte man besser machen können?

Autor:  Werwolf [ 11. Nov 2014, 15:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Ich füge meinen Eintrag mal, entgegen deiner/eurer Anfrage, ohne Tonaufzeichnung hier ein.

Persönlich finde ich, daß ...
- Flyer/Plakate/sonstige Werbung für die Con früher hergestellt
- Online-Rundenanmeldungen früher ermöglicht
- Diskussionen über den Spendenempfänger früher abgeschlossen
- mehr Früchte (Äpfel, Paprika, etc.) oder Gemüse (Karotten, Nüsse, etc.) angeboten
- 3 bis 9% mehr Stühle bereitgestellt gestellt
... werden sollten.

Meiner Meinung nach sehr gut funktioniert haben:
- die Kasse.
- die Rundenaushänge.
- die Versorgung durch Lebensmittel (obwohl einige Leute die überkästen Nachos vermisst haben).


Zwei Dinge die in keine der beiden Listen hineinpassen:

Die Durchsetzung von Uni-Regeln (keine Übernachtung, keine Händlerstände an Samstagen & Sonntagen) führt bei vielen Leuten zu dem Gefühl, daß die Veranstaltung KaRoTa von der Uni nicht erwünscht ist bzw. verscheucht werden soll.

Bei der Auswahl von zukünftigen Spendenempfängern fände ich es gut, wenn Aussagen wie Zitat: "... aber warum die christlichen Fundamentalisten? Ich hätte viel mehr ersteigert, wenn es nicht an die gegangen wäre." ignoriert werden würden.

Autor:  Tarod [ 11. Nov 2014, 18:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Von meiner Seite aus wenig zu verbessern.
Ich denke (nach 25 KaRoTas) aus dem Teufelskreis mit der Werbung ist schwierig rauszukommen. Der Termin für die Räumlichkeiten steht definitiv erst spät fest, und vorher lohnt es sich nicht Plakate zu machen.
Die Idee mit einem "Standardplakat" in dem dann nur noch schnell das Datum eingetragen werden muss und das dann lokal gedruckt wird, finde ich nicht schlecht, dann sind die Plakate wenigstens 4 Wochen und nicht 4 Tage vorher fertig.

Mir hat es besonders gut gefallen, verhältnismäßig viele neue Gesichter zu sehen.

Was die Versteigerung betrifft, könnte man zwei Dinge verbessern:

1 - Wir könnten das an eine viel größere Glocke hängen. Mit den paar KaRoTa-Hansels haben wir in über 10 Jahren nun gut und gerne 20,000€ gespendet und das "Echo" ist relativ gering. Wenn das die Landfrauen von Hintertupfing wären, dann hätten die längst einen Besuch vom Bürgermeiste gehabt :)
2 - Spendenempfänger: Da sollten wir ein bisschen zeitiger mit gemeinsamen Überlegungen anfangen. Ich bin auch nicht besonders begeistert für eine katholische Organisation den Auktionskasper zu machen, da gibt es sicher bessere Spendenempfänger, aber wenn es keine anderen Vorschläge gibt, ist die Kritik ziemlich falsch angebracht.
Hindert uns ja auch keiner dran, jetzt schon vorschläge zu sammeln...

Autor:  Fenris [ 11. Nov 2014, 19:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Tarod hat geschrieben:
2 - Spendenempfänger: Da sollten wir ein bisschen zeitiger mit gemeinsamen Überlegungen anfangen. Ich bin auch nicht besonders begeistert für eine katholische Organisation den Auktionskasper zu machen, da gibt es sicher bessere Spendenempfänger, aber wenn es keine anderen Vorschläge gibt, ist die Kritik ziemlich falsch angebracht.
Hindert uns ja auch keiner dran, jetzt schon vorschläge zu sammeln...


100%ige Zustimmung. Ein wenig mediale Aufmerksamkeit könnten wir erzielen. Das hilft bestimmt. Und es gibt wahrscheinlich viel, viel geeignetere Spendenempfänger. Einer katholischen Organisation muss man wirklich kein Geld hinterher werfen.
Wir können ja gleich im Mitgliederbereich anfangen zu sammeln. Ich mach mal einen Thread auf, wenn ich ein paar Ideen hab (es sei denn man kommt mir zuvor ;) ).

Autor:  GrafZahl [ 12. Nov 2014, 19:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Ich glaub, ich muss hier mal ne Lanze brechen. Ich bin wahrlich kein Freund von religiösen Organisationen im Allgemeinen oder der katholischen Kirche im Speziellen, aber so wie ich Werwolf verstanden habe, fließt das Geld doch direkt den konkreten von ihm genannten Zwecken zu, anstatt irgendwo im Vatikan zu versickern. Und dann finde ich das absolut OK.

Ein weltanschauungsneutraler™ Spendenempfänger ist sicher wünschenswert, aber das m. E. wichtigere Kriterium ist die ganz konkrete Verwendung des Geldes. Ich denke, es kommt auch bei den Teilnehmern bei der Auktion besser an, wenn statt "das Geld geht ans DRK und hilft irgendwie irgendwelchen Leuten" sowas wie "pro volle 50 € wird einem krebskranken Kind ein Wochendende in einem Waldcamp spendiert" (nur als Beispiel) gesagt werden kann. Am besten noch von einem Vertreter der empfangenden Organisation.

Von wegen große Glocke: was haltet ihr davon, rechtzeitig vor der Con so eine richtige Pressemitteilung herauszugeben und auf der Homepage zu veröffentlichen. Parallel dazu die Pressemitteilung an passende Stellen schicken. Spontan fallen mir dazu der KL-Veranstaltungskalender http://www.kaiserslautern.de/tourismus_freizeit_kultur/veranstaltungen/index.html.de, http://www.kaiserslautern.de/service/impressum/index.html.de (siehe "Internet-Rdaktion"), die Rheinpfalz http://www.rheinpfalz.de/kontakt/so-erreichen-sie-uns/ und der Uni-Kalender http://www.kis.uni-kl.de/campus/all/eventcalendar.asp, [url]mailto:presse@uni-kl.de[/url] ein. (Ich hoffe mal, die Uni will die KaRoTa nicht tatsächlich verscheuchen.) Bei der BRoK in Brühl, einer eher kleineren Con als der KaRoTa, war sogar mal das Rhein-Neckar-Fernsehen da. Voraussetzung wäre, dass jemand "Offizielles", vom Vorstand oder so, die Zeit findet, mal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen…

Autor:  GrafZahl [ 12. Nov 2014, 20:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Ich habe von Leuten, die von relativ weit her (Raum Mannheim-Heidelberg) angereist sind ein bisschen Feedback bekommen, das ich hier teilen möchte.

  • Ich weiß von einer Familie (Eltern und ein Kind), die vom relativ hohen Eintrittspreis (12 € für die Familie) etwas schockiert waren. In der Tat ist die KaRoTa verglichen mit anderen Cons recht teuer. Ich vermute mal, das liegt an der Miete für die Räumlichkeiten. Was könnte man hier für etwas finanzschwächere Teilnehmer (Arbeitslose, junge Familien, etc.) tun? Spontan fällt mir die Einführung eines Familientickets ein. Oder man zweigt einen kleinen Teil der Versteigerung ab (zum Beispiel den PacMan, müsste man dann halt explizit kommunizieren). Oder man macht einfach mehr Eintrittskarten für weniger Geld pro Karte. Die nicht verkauften Karten werden dann als Lose verkauft. Bei der B&D in Heidelberg wurde z. T. schon im Voraus bekannt gegeben, was es zu gewinnen gab. Bei den früheren B&D ist als der Peter kurz vor der Tombola noch durch die Besucher gelaufen, um die letzten Lose an den Nerd zu bringen. Bei der diesjährigen gab es spezielle Zeiten, an denen weitere Lostranchen ausgegeben wurden, und die waren am Schluss alle ratzfatz verkauft.
  • Die fehlende Übernachtungsmöglichkeit ist ein dickes Minus im Vergleich zu anderen Cons. Hier fällt mir spontan nichts dazu ein. In KL gibt's offenbar nicht mal ne JuHe. Immerhin konnte ich einem Besucher von Sa auf So meine Couch anbieten (den kannte ich schon von anderen Cons, jemand Wildfremden würde ich glaube ich nicht bei mir übernachten lassen). Woher kommt das Übernachtungsverbot nochmal genau? Versicherungstechnische Gründe? Könnte man da evtl. über die Uni eine günstige Zusatzversicherung abschließen? Oder gibt es vielleicht eine Möglichkeit, in einem Stundentenwohnheim günstig was für kurzfristige Gäste zu organisieren?
  • Die Toiletten sind verbesserungsbedürftig. Teilweise fehlte Klopapier, und der Duft war echt unschön. Könnte man hier aus der Vereinskasse noch ein paar Duftbäumchen/-steine und Klopapierrollen abzweigen?

Und noch ein mir persönlich aufgefallener Punkt: am Tisch 35 im Nebenraum war es saukalt. Ich mag diesen Tisch eigentlich. Ich höre nicht mehr so gut, und in dem Raum gibt es weniger Umgebungsgeräusche. Der eigentlich ziemlich große Heizkörper war zwar voll aufgedreht, aber höchstens laukalt.

Davon abgesehen hat es mir prima gefallen, ich hatte viel Spaß und werde zur nächsten KaRoTa gerne wieder kommen. Besonders die Essensversorgung ist im Vergleich zu anderen Cons tip-top.

Autor:  DaasEuGen [ 12. Nov 2014, 22:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Kurz zum Spendenempfänger: Das habe größenteils ich verbockt. Uns ist kurz vor der Con aufgefallen, das wir keinen Spendenempfänger haben, und ich sollte nach einem suchen. Werwolf hat den CVJM Kaiserslautern vorgeschlagen und nach ein bisschen Recherche fand ich, dass sie geeignete Spendenempfänger seien. Ich persönlich finde, dass es keinen Unterschied macht, ob das ein religiöser oder weltlicher Verein ist, da die Spendengelder ja wie gesagt nicht an die Kirche gehen (der Verein ist überkonfessionell, d.h. es gibt nichtmal eine Kirche die "Anspruch" auf das Geld hätte. Das der Verein katholisch ist ist falsch), und ich nahm nicht an dass sich Leute beschweren würden, es war also mein Fehler.
Ich stehe übrigens weiterhin hinter der Entscheidung, aber das nächste mal müssen wir den Spendenempfänger einfach früher auswählen, damit wir sowas ausdiskutieren können. Ich weiß jetzt nicht wie viele Leute mit unserem Empfänder ein Problem haben, aber es ist ziemlich blöd wenn wir auf der Con für jemanden Geld sammeln, den über die Hälfte nicht haben will.

Autor:  Gortolk [ 13. Nov 2014, 09:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Spendenempfänger: Was DaasEuGen gesagt hat.

zu GrafZahls Kommentar:
Zu den Preisen kann ich nicht viel sagen, aber ich werde es definitiv in der nächsten Versammlung ansprechen, mal sehen, was dabei rauskommt. Spontan könnte ich mir vorstellen, dass wir vielleicht sowas wie freien Eintritt für Kinder unter X-Jahren (die KaRoTa ist immerhin noch für die Förderung der jungen Generation da :D )

Zur Übernachtung: Die Übernachtung in Lehr- und Hörsälen ist durch die Uni-Regelungen grundsätzlich untersagt und hat nichts mit dem Verein an für sich zu tun. Grund dafür ist, dass es wohl in der Vergangenheit Probleme mit Vandalismus/Verunreinigung gegeben hat. Das Problem ist denke ich nicht das Geld/die Versicherung, sondern das dann am MO die Säle unbenutzbar sind.
Leider gibt es in der nähe wirklich kein geeignetes Übernachtungsangebot und ich weis nicht, ob die Studenten der Wohnheime einfach so Leute bei sich aufnehmen können und wollen.

Toiletten: Ich geb dir recht - Klopapier könnten wir wirklich vielleicht in der Con-Halbzeit (SA nachmittags) mal nachfüllen. Duftbäumchen hatten wir mal glaub ich vor jahren, da haben sich die Leute dann über deren Geruch beschwert :roll: keinem kann manns recht machen :lol:

Das Lob an Chefkoch wird weitergegeben, danke

Autor:  Werwolf [ 13. Nov 2014, 11:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Gortolk hat geschrieben:
... Spontan könnte ich mir vorstellen, dass wir vielleicht sowas wie freien Eintritt für Kinder unter X-Jahren (die KaRoTa ist immerhin noch für die Förderung der jungen Generation da :D )

Entweder für Kinder freien Eintritt oder für Kind mit einem oder beiden Elter/Begleitperson reduzierter Eintrittspreis. Funktioniert beides ganz gut.

Gortolk hat geschrieben:
... Die Übernachtung in Lehr- und Hörsälen ist durch die Uni-Regelungen grundsätzlich untersagt ...

Also darf man im Foyer, den Nebenräumen, vor dem Gebäude oder auf dem Parkplatz übernachten?

Gortolk hat geschrieben:
... Duftbäumchen hatten wir mal glaub ich vor jahren, da haben sich die Leute dann über deren Geruch beschwert ...

Wenn in den Toiletten keine Rauchmelder hängen und ein Fenster/Rauchabzug wäre, könnte ich etwas gegen den Uringeruch tun. Eventuell fällt mir etwas ein, was trotz des fehlenden "Kamins" anwendbar ist.

Autor:  Bulgador [ 13. Nov 2014, 11:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Karota 25: Feedback

Einige sehr gute Anregungen von Graf Zahl, danke.
Nur am Thema Übernachtung werden wir nichts ändern können. Ist von Uniseite nicht erlaubt. Studentenwohnheime sind keine Übernachtungsmöglichkeit für Conbesucher, da scheinst du falsche Vorstellungen zu haben.

@Werwolf: Nein, keine Übernachtungen auf dem Universitätsgelände.

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